Zoonfeldt

Im Spätsommer des Jahres 1988, nach Schule und Zivildienst war klar, dass Øle und ich weiter zusammen Musik machen wollten und wir suchten und fanden in der Niedersächsischen Gemeinde Axstedt ein Haus, das uns Platz genug bot, das gemeinsame Musikerleben zu starten.

Später zog auch Bassist Cat zu uns und Gitarrist Andy verbrachte Tage und Wochen in Axstedt um zunächst noch zwei Konzerte unter dem Namen Ardistan mit Musik von Ton Steine Scherben und nun auch mit Solowerken von Rio Reiser zu spielen, bis dann die Band Zoonfeldt aus der Taufe gehoben wurde.

Zoonfeldt spielt nun eigene Kompositionen. Nicht Rockmusik mit deutschen Texten, sondern deutsche Rockmusik, darauf legten wir Wert. In und um Bremen begann man den Namen Zoonfeldt nun immer  öfter zu hören.

Leider brachten berufliche Gründe Andy dazu, die Band 1993 zu verlassen.

Es brauchte einige Zeit, bis für Andy Ersatz gefunden werden konnte. Gerald Düwelsdorf und Jens Siebert verstärkten Zoonfeldt nun  an zwei Gitarren. Zwei Gitarren, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Aber das machte die Zoonfeldt-Kompositionen nur noch bunter und interessanter. Im Frühjahr 1995 schließlich wurden unter misteriösen Umständen Aufnahmen zu einer bisher immer noch unveröffentlichten CD in Bremen gemacht und im April 1996 mit Rio Reiser in Fresenhagen abgemischt

Nach dem Weggang von Gründungsmitglied Kolja „Cat“ Wlazik, war Zoonfeldt dann fast am Ende. Verschiedene Neubesetzungen funktionierten nicht und nicht zuletzt der frühe Tod Rio Reisers im August 1996 besiegelte das Schicksal von Zoonfeldt.

Weiterlesen

Kommentare sind geschlossen.