Wie alles begann

Ide von Zoonfeldt, geboren 1967 in Südhessen, aufgewachsen in Darmstadt. Ich lernte mit 13 Jahren autodidaktisch Gitarre. Später mit 16 Jahren Schlagzeug. Die ersten Takte von meinem Nachbarn, der in einer Tanzband spielte.

Die damaligen musikalischen Einflüsse waren die Rockbands der 70er und 80er Jahre. Allen voran Uriah Heep und Deep Purple mit ihrem fetten Hammond-Sound, aber auch Bands wie Foreigner, Styx, Supertramp und Saga.

Weniger das Schlagzeugspiel als vielmehr die Liebe zur Musik wurde mir durch die Band Ton Steine Scherben vermittelt, die im Herbst 1983 und Frühjahr 1984 durch Deutschland tourte und die mich tief berührte. Da gab es das eine oder andere „out-of-body-experience“.

1983 formierte ich mit dem Gitarristen und Sänger Öle und dem Bassisten Cat die Band Chaos. Ungestüm unsere Lebensenergie ausdrückender, lauter, sehr sehr lauter Punk mit deutschen Texten war das Ergebnis.

Das war so eigentlich nicht wirklich beabsichtigt und so haben wir uns 1985, inzwischen durch Gitarrist Andy verstärkt, ein wenig der musikalischen Qualität gewidmet und unter dem Namen Ardistan (nach einem Titel auf der 1983 erschienenen LP „Scherben“) Songs von Ton Steine Scherben zu Gehör gebracht. Ton Steine Scherben hatten sich kurz zuvor aufgelöst. Verblüffend für viele war die Ähnlichkeit, vor allem die der Stimme des Sängers Øle, so dass wir auch in der lokalen Presse hin und wieder mal mit dem Original verwechselt wurden.

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